Int .Vergleichswettkampf in Dülmen am 6.6.2004
Dülmen(mka). Ein Heimspiel stand am Sonntag für 54 Dülmener Schwimmer und Schwimmerinnen auf dem Programm: der Freibadwettkampf im düb. Viele Eltern und Freunde hatten sich dies nicht entgehen lassen und waren zur Anfeuerung mitgereist. Und dies hatte sich ausgezahlt: neben 48 neuen Bestzeiten und 93 Urkunden konnte die Dülmener Mannschaft mit dem 2. Platz in der Vereinswertung, nur geschlagen von Blau-Weiß Recklinghausen, überzeugen.
Die beste männliche Leistung des gesamten Wettkampfes wurde ebenfalls von einem Dülmener erschwommen. Für seinen Sieg über 50m Schmetterling errang Oliver Feldmann mit einer neuen Bestzeit von 28,35 sec 577 LEN-Punkte. Auch sechs weitere Dülmener überzeugten mit den jahrgangsbesten Leistungen auf diesem Wettkampf: Nina Brinkmann(92), Christina Düppmann(88), Marina Mackschewski(81), Christoph Schlösser(83), Stefan Karau(82) und Martin Mackschewski(80).
Nach 2 Jahren „Auslandsaufenthalt“ in Baden-Würtemberg schwamm Jannis Jörger endlich wieder für seine Dülmener Heimat. Mit seinen vier neuen Bestzeiten und einem 1., einem 2. und zwei 3. Plätzen war er einer der Hauptlieferanten der Mannschaftspunkte. Auch Nele Albers konnte ihr Wettkampfdebüt mit einer phantastischen Zeit über 50m Brust und einem dritten Platz feiern.
Erfolgreich an diesem Sonntag war wieder einmal Nina Brinkmann. Sowohl über die Freistil- als auch über die Rückenstrecke wies sie ihre Konkurrenz in die Schranken und sicherte sich mit neuer Bestzeit über die lange Distanz von 400m Freistil den 2. Platz. Oliver Feldmann war über seine fünf Einzelstarts ebenso erfolgreich. Viermal schwamm er seinen Gegnern davon, über 400m Freistil musste er sich nur Sebastian Bömer geschlagen geben; eine um 11 Sekunden unterbotene Bestzeit bestätigte seine Topform. Auch Philipp Büscher und seine Schwester Ricarda konnten bei jedem ihrer Starts wichtige Punkte für den Verein sammeln und sich neben ihren Urkunden auch noch über neue Bestzeiten freuen. Seine Leistung bestätigen konnte Pascal Decker. Nur knapp verpasste er auf seinen Starts seine eigenen Bestzeiten, doch konnte er sich mit drei Urkunden für seinen Trainingseifer belohnen. Christina Dilkaute ließ auf der 100m Rückenstrecke ihre Konkurrenz hinter sich und bewies auch auf den anderen Strecken mit einem 2. und einem 5. Platz ihr Können. Nahe an ihre Bestzeiten heran kamen ebenso Carola Drees (100m Brust) und Mareike Dresemann (100m Rücken), was ihnen beiden einen hervorragenden zweiten Platz in ihrer Jahrgangswertung einbrachte. Christina Düppmann konnte sowohl über 50m Schmetterling als auch 100m Freistil ihre eigene Bestzeit noch unterbieten und verwies damit auf der längeren Distanz ihre Konkurrenz auf die Plätze. Christoph End verbesserte seine 200m Lagen-Bestzeit gleich um mehr als sechs Sekunden und sicherte sich im Wettkampf noch einen 2. und einen 3. Platz.
Viele Punkte flossen auf das Vereinskonto durch Florian und Christian Heitmann; bei jedem ihrer insgesamt 8 Starts landeten sie unter den Top 6, teilweise sogar mit neuer Bestzeit. Ein weiterer Vielfachstarter war Stefan Karau. Bei jedem seiner sechs Starts sicherte er dem Verein neue Punkte; über 200m Lagen musste er sich in der offenen Wertung nur seinem Teamkollegen Oliver Feldmann geschlagen geben, blieb jedoch in seiner Wertungsklasse die Nummer 1. Freuen konnte sich ebenfalls Janik Hohl. Über 50m Freistil erkämpfte er sich mit einer Verbesserung von knapp 5 Sekunden einen spitzenmäßigen dritten Platz. Auch Joel Hülk wurde für seine Bestzeit über 50m Freistil mit einem zweiten Platz belohnt und rundete sein Ergebnis mit einem dritten und einem sechsten Platz ab. Tobias Kortmann konnte mit einem zweiten und zwei sechsten Plätzen für den Verein punkten und eine Urkunde ergattern. Ein weiterer Punkteanteil entfällt auf Marina und Martin Mackschewski. Auf jedem ihrer sieben Starts schwammen sie mit konstanten Leistungen in die Punkte. Auf ihrer Lieblingsstrecke 100m Rücken konnte Marina sogar den ersten und Martin den zweiten Platz erringen. Auch Christoph Schlösser reihte sich mit zwei 2. und einem 3. Platz in die Reihe der erfolgreichen Schwimmer im Dülmener SV ein. Nach einer neuen Bestzeit belohnte sich Helen Overhoff für ihren Trainingseifer mit einem hervorragenden 2. Platz. Auch auf ihren anderen Starts schrammte sie nur haarscharf an den eigenen Bestmarken vorbei und sicherte sich noch einige Punkte für die Vereinswertung. Ebenfalls mit neuen Bestzeiten glänzte Kristina Ronschkowski über 100m Brust (3. Platz) und 100m Freistil (4. Platz). Zweimal den zweiten Platz gewann Danien Sietmann, über 50m Freistil ebenfalls mit neuer Bestzeit. Anne Unterberg schwamm mit einer neuen Bestzeit über 400m Freistil auf einen vierten Platz vor und zeigte auch über 100m Freistil (6. Platz) und Brust (3. Platz) ihr Können. Auch Daniel Weber konnte sich zweimal eine Top 6 Platzierung und somit wichtige Punkte für die Vereinswertung sichern.
Des weiteren freuten sich über ihre neuen Bestzeiten auf der ungewohnten Langbahn: Lara und Sina Asselmann, Lilo Brockmann, Charline Copestake, Michael Düppmann, Vivien Grünkemeier, Lukas Hoehr, Carolin Hoffmann, Miriam Homann, Philipp Hülk, Luise Kleinfeld, Cathrin Kreuznacht, Lena Mertens, Pascal Neumann, Neele Peters, Leonie Schmid, Felix und Jan-Philipp Wies sowie Eva und Matthias Willeke.
Überzeugen konnten an diesem Wettkampftag ganz besonders die Staffeln. Ob in Freistil, Brust oder Lagen, ob Mädchen, Jungen oder sogar Mixed, immer waren die Dülmener unter den Top Drei zu finden und konnten so noch wertvolle Punkte für die Vereinswertung sammeln. Einen besonderen Triumph feierte dabei die Frauenstaffel über 4x50m Brust: Tanja Sietmann, Petra Felling, Sandra Beiring und Wiebke Heiling fanden sich nach Jahren zum „alten Stammteam“ und bewiesen, dass mit ihnen noch immer zu rechnen ist. Als einziges Team mit über Hundert Jahren wiesen sie ihre jugendliche Konkurrenz, sogar aus dem eigenen Verein, in die Schranken und jubelten über ihren phänomenalen ersten Platz.
Zum Schluß möchten wir auf diesem Weg allen freiwilligen Helfern danken, die beim Auf-und Abbau und auch während des Wettkampfes für einen reibungslosen Ablauf sorgten.