Bocholt und Bonn
Dülmen(mka). Das erste Adventwochenende verlief für die Wasserfreunde sehr ereignisreich; schließlich standen gleich zwei Wettkämpfe auf dem Terminplan.
13 der jüngeren Dülmener fuhren zum 23. offenen Nikolausschwimmen nach Bocholt und bewiesen zum Jahresende ihre Topform. Von 35 absolvierten Einzelstarts wurden 29 mit neuer persönlicher Bestzeit beendet. Diese Leistungen spiegelten sich auch in den Staffelergebnissen wieder. Die Jungen erkämpften sich beide Male den fünften Platz, die Mädchen den sechsten und achten in ihrer Konkurrenz. Ganz besonders freuten sich Anika Brinkmann, Jana Jörger, Kim Kruithoff und Julia Schulze-Entrup. Die vier Mädchen zeigten auf ihrem Wettkampfdebüt, dass sie sich auch unter Konkurrenz behaupten können und unterboten ihre Trainingsleistungen noch um Sekunden.
Erfolgreichste Dülmenerin war Ricarda Büscher. In Rücken und Brust schwamm sie ihren Kontrahentinnen davon, beide Male mit einer Verbesserung um mehr als 5sec. In Rücken verbesserte sie ihren eigenen Rekord um mehr als 12sec und blieb mit einer Zeit von 0:52,44 zum ersten Mal unter einer Minute. Auch in Freistil schaffte sie eine Verbesserung von knapp 6sec und sicherte sich somit den vierten Rang. Ebenfalls auf den ersten Platz seiner Wertung kämpfte sich Felix Wies vor; auf der Freistilstrecke verbesserte er seine Bestzeit um mehr als 10sec. Mit zwei weiteren Bestzeiten und einem vierten und siebten Platz bewies er seine Topform. Joel Hülk musste sich über die Rücken- und die Bruststrecke nur einem Konkurrenten geschlagen geben und kämpfte sich auf einen hervorragenden zweiten Platz vor. Auch auf der Freistilstrecke gehörte er mit einem vierten Platz zu den Besten seines Jahrgangs. Zweimal gelang es ihm, seine eigene Bestzeit um mehr als 5sec zu unterbieten. Ebenfalls eine Urkunde (Platz 1 bis 6) erschwamm sich Tobias Kortmann. Mit einer neuen Bestzeit schwamm er über 50m Brust auf einen guten sechsten Platz vor.
Ann-Christin Goldberg, Janik Hohl, Pascal Neumann und Neele Peters gelang noch eine ganz besondere Leistung: Sie alle schafften es, auf jedem ihrer drei Starts die eigene Bestzeit um mehrere Sekunden zu unterbieten, teilweise sogar um knapp 10sec. Mit diesen phantastischen Ergebnissen hatten die jüngsten Wettkampfschwimmer ihr Wettkampfjahr sehr erfolgreich beendet und die erhaltene Nikolaustüte vollauf verdient.
Marina und Martin Mackschewski fuhren stattdessen zu den SV NRW-Kurzbahn-Meisterschaften der Masters in Bonn. Dort hatten sie sich in einer extrem starken Konkurrenz von 72 Vereinen, mehr als 360 Schwimmern, zu bewähren. Und dies zeigten sie mit guten Ergebnissen. Über alle vier Starts bewies Marina ihre gute Form mit Zeiten nahe an ihrer eigenen Bestzeit. Auch ihr Bruder Martin bewies bei drei Starts mit Zeiten nahe am persönlichen Rekord sein Können und ergatterte in seiner Lieblingsdisziplin über 100m Rücken die Bronzemedaille. Über 50m wurde er für den vierten Platz mit einer Urkunde geehrt. So bewiesen die beiden, dass sie für die Bezirksmeisterschaften am nächsten Wochenende gut vorbereitet sind. Eigentlich hätten sie für ihre Leistungen auch eine Tüte verdient, aber in Bonn gab es leider keine.