Deutschen Mannschaftswettbewerb Schwimmen

Mit dem Deutschen Mannschaftswettbewerb Schwimmen (DMS) stand den Wasserfreunden am Sonntag in Gelsenkirchen ein harter Kampf bevor. Dort galt es nicht nur die harte Konkurrenz in der Nordwestfalenliga zu schlagen, Schwierigkeiten ergaben sich bereits im Vorfeld bei der Mannschaftsaufstellung. Von Verletzungspech verfolgt, konnten nur noch neun – teilweise ebenfalls angeschlagene – Schwimmer sich der Herausforderung der DMS stellen. Hierbei galt es für die Mannschaft in insgesamt 34 verschiedenen Wettkämpfen möglichst viele Leistungspunkte zu sammeln, wobei jeder Teilnehmer maximal 5 Starts absolvieren durfte. Trotzdem gingen die Männer hochmotiviert ins Rennen und kämpften bis zum letzten Zielanschlag um jede Zehntelsekunde.

Schon nach seinem ersten Start musste Florian Heitmann die Segel streichen, seine Fußverletzung machte ihm noch zu schaffen. Sein Bruder Christian jedoch quälte sich über 5 Starts, darunter sämtliche Lagenstrecken, und stellte über die 400m Lagen sogar seine persönliche Bestleistung ein. Auch Martin Mackschewski ging fünfmal an den Start. Ihm gelang es, seine Vorjahresbestzeit über die 1500m Freistil um 30 sec zu verbessern. Des weiteren sicherte er sich auf der 50m Rücken-Sprintstrecke den hervorragenden dritten Platz.

Einen weiteren dritten Platz erkämpfte sich Stefan Karau über 100m Brust; auch er sammelte in fünf Starts wichtige Punkte. Ebenfalls über fünf Rennen am Start war Oliver Feldmann. Neben zwei neuen Bestzeiten konnte er über 50m Schmetterling mit einer Zeit von 27,34 sec die gesamte Konkurrenz hinter sich lassen und noch zwei weitere zweite Plätze erzielen.

Daniel Alfschnieder absolvierte vier Starts, darunter alle Schmetterlingsstrecken, eine sogar mit neuer persönlicher Bestzeit. Auch Christoph End konnte über seine Leistungen jubeln. Gleich drei von vier Starts beendete er mit neuen Bestleistungen; über 400m Freistil verbesserte er sich sogar um mehr als 40sec. Ebenfalls drei Bestzeiten erschwamm sich Daniel Weber. Über 200m Brust und Freistil gelang ihm sogar eine Verbesserung von mehr als 10 sec. Auch Simon Ebeling sammelte über zwei Rückenstrecken wichtige Punkte und schaffte über der Kurzdistanz von 50m eine Verbesserung seiner eigenen Bestzeit.

Besonders stolz war der Trainer jedoch darauf, dass keiner seiner Schwimmer disqualifiziert wurde, was von den Männermannschaften nicht viele behaupten konnten.

Insgesamt erkämpften sie sich 12839 Punkte und erschwammen 12 neue persönliche Bestleistungen. Trotz aller Anfeuerungen und Anstrengungen konnten sie damit nicht den Klassenerhalt sichern und müssen nächstes Jahr in der Bezirksklasse an den Start gehen. Der Stimmung der Schwimmer und des Trainers tat dies jedoch keinen Abbruch. „Dann steigen wir halt nächstes Jahr wieder auf“, war die einstimmige Ansicht.

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